Interview mit den entwicklern | Rayman Zone | Ubisoft










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Gameloft

Der 2. Wii Meet steht vor der Tür. Seid ihr dabei?
Klar! Schon angemeldet.
Lust habe ich. Bin aber noch nicht angemeldet.
Ich bin mir nicht sicher.
Keine Lust
Was ist der Wii Meet?

Yann Masson - Gameplay-Programmierer

Raymanzone: Würden Sie sich kurz vorstellen?
Yann Masson: Mein Name ist Yann Masson, ich bin 43 und habe einige der Gegner von Rayman programmiert, um genau zu sein den „Corporal” und einige Bosse. Ich war auch an anderen Teilen des Spiels beteiligt, zum Beispiel die Punkte.

Wie wird man ein Gemplay-Programmierer für ein Spiel wie Rayman 3?
Ich habe von Anfang an Videospiele gespielt. Ich biss mir die Zähne an Pong, Mattel Intellivision, Commodore 64 und am Amiga aus. Auf dem Commodore 64 habe ich ein wenig programmiert. Eins meiner Spiele wurde von Micro Application veröffentlicht und ein anderes gewann einen Wettbewerb bei Loriciel. Dann als der Amiga erschien, war ich glücklich damit nur zu spielen und es gab massenhaft Spiele, die mich beschäftigt hielten! Dann bewegte sich mein Hauptinteresse von den Videospielen weg.

Ich studierte Informatik (Algorythmen und künstliche Intelligenz) und endete damit, dass ich drei Jahre bei der Atom-Energie-Behörde Virtual-Reality-Interfaces schrieb. Aber nach einer Weile merkte ich, dass dies kein Bereich war, dem ich mein Leben verschreiben wollte. Deshalb ging ich zurück in die Videospiel-Branche, die ich viel unterhaltsamer fand. So kam ich vor ungefähr fünf Jahren zu Ubi Soft und arbeitete von Anfang an an Rayman 3.

Woraus besteht Ihr Job in wenigen Worten?
Theoretisch setze ich die Ideen des Spieldesigners um. In der Praxis habe ich wesentlich mehr gemacht, da das Spieldesign ein nie enden wollender Dialog zwischen allen Teammitgliedern ist. So weit, dass man sich nachher gar nicht mehr erinnern kann, wer die Idee hat! So habe ich das Spiel-Design für Rayman und seine Gegner gemacht und die Landschaftsgestaltung für „Lande aux Esprits Frappés”.

Warum wollten Sie in Videospiel-Branche arbeiten?
Aus verschiedenen Gründen. Zu allererst ist es viel unterhaltsamer und moralischer, als eine Boden-Luft-Rakete per Fernsteuerung zu verfolgen. Des Weiteren bekommt man viel mehr von der Arbeit wieder zurück. Wenn das Spiel veröffentlicht ist, ist es sehr erfüllend, wenn man sieht das viele Leute Spaß damit haben. Es ist so motivierend, da es viele Wettbewerber unter den Entwicklungsteams gibt. Ein bisschen wie in einem Spiel.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der als Gameplay-Programmierer arbeiten möchte?
Offensichtlich benötigt man einen soliden Stand in der Videospiel-Kultur und man sollte sich mit mehr beschäftigt haben, als nur Spiele zu spielen, die man mag. Man muss die richtigen Fragen zu einem Spiel stellen. Warum macht es Spaß? Warum ist es ein Hit? Wie kann ich es noch verbessern? Ich empfehle auch gute Kenntnisse in der Informatik und grafischer Kunst, denn wenn man etwas erreichen will, sollte man es selbst machen! Wenn man eine Idee hat, ist es am Besten, wenn man sie selbst ins Leben rufen kann und man spart einen Haufen Zeit.




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